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Gökay Akbulut DIE LINKE.

Unesco-Weltbildungsbericht – Defizite bei guter Bildung sowie nachhaltige Arbeitsmarktintegration von Migrant*innen


Die Unseco hat ihren jährlichen Weltbildungsbericht vorgestellt. Grundsätzlich ist zu begrüßen, dass in Deutschland Fortschritte attestiert werden in der Förderung im Bereich von sprachlicher Bildung, Gesundheit und Rechte von Migrant*innen. Der Bericht offenbart aber ebenfalls  strukturelle Missstände im Bereich der Bildung und Arbeitsmarktintegration von Migrant*innen und Flüchtlingen, auf die DIE LINKE kontinuierlich hinweist.

Die Integrations- und Migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Gökay Akbulut, kommentiert: „Wir können uns mit dem Stand nicht zufrieden geben. Für gelingende Integration aller Menschen brauchen wir viel mehr Bemühungen: Wir brauchen dringend mehr Lehrpersonal, das gut bezahlt wird und mit Entfristungen rechnen kann. Das Bildungsmaterial in Schulen muss diverser werden, um kritisches Denken zu fördern sowie Rassismus zu bekämpfen.“

 

Akbulut erklärt weiter: „Für echte Chancengerechtigkeit brauchen wir exzellente Bildungsmöglichkeiten für Alle sowie nachhaltige Bemühungen für die Integration auf dem Arbeitsmarkt. Um einen Bildungserfolg unabhängig vom Elternhaus zu ermöglichen brauchen wir mehr durchlässigere und inklusivere Schulsysteme. Aber genau der Übergang funktioniert oft nicht“

 

Denn Obwohl eine Verbesserung  im Bereich der Berufsanerkennung von ausländischen Abschlüssen in dem Bericht aufgeführt wird, befinden sich viele Migrant*innen auf dem Arbeitsmarkt in einer Sackgasse.

Leiharbeit (schriftl. Frage der Linksfraktion) ist dabei für viele Migrantinnen die Realität, die in der Regel nicht zu einer sozialversicherungspflichtigen Anstellung mit Zukunft führt. Migrant*innen in Deutschland muss der Weg in Arbeit bereitet werden, aber es muss auch sichergestellt werden, dass sie eine Arbeit langfristig halten können. Und das ist aktuell nicht die Realität.“


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