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Ankommen in Mannheim leicht gemacht


Mannheim wird auch weiterhin von der EU für das Integrationsprojekt „ANIMA – Ankommen in Mannheim“ gefördert. ANIMA ist ein bedarfsorientiertes Beratungsangebot für südosteuropäische EU-Zuwanderinnen und Zuwanderer in prekären sozialen Lagen und wird gemeinsam von der Stadt Mannheim mit den Trägern der freien Wohlfahrtspflege durchgeführt.

Dazu die Mannheimer Abgeordnete und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:

„Ich freue mich sehr, dass das Projekt auch weiterhin finanzielle Unterstützung aus dem Europäischen Hilfsfond für benachteiligte Menschen erhält. Für genau solche Projekte wurde dieser Hilfsfond schließlich aufgesetzt. Die zugewanderten EU-Bürgerinnen und Bürgern kommen überwiegend aus Rumänien und Bulgarien, wo sie oft Erfahrungen mit Korruption machen mussten. Diese Ohnmachtserfahrung und die Benachteiligungen hier auf dem Arbeitsmarkt machen sie anfällig für prekäre Arbeit und Ausbeutung. Das Problem wiegt so schwer, dass die Evangelische Kirche und der DGB ja sogar die Anlaufstelle „Faire Mobilität“ gegen Ausbeutung ins Leben gerufen haben. Deswegen ist es so wichtig, dass die Stadt Mannheim mit ANIMA hier an die Menschen tritt und sie insbesondere beim Spracherwerb und der Erstinformation unterstützt. Ich halte es auch für richtig, dass mit der Fortführung dieses Projekts ANIMA II ein Fokus auf die Stärkung von Familien mit Kindern gelegt wird. Ohne intensive Hilfe beim Spracherwerb haben zugewanderte und geflüchtete Kinder es sehr schwer, ihnen werden dadurch schon frühzeitig echte Teilhabe-Chancen verwehrt.

Nun wird ein Projekt alleine das Problem von Benachteiligung, Diskriminierung und Ausbeutung nicht lösen. Aber es ist gut zu sehen, dass die Stadt und die Sozialverbände sich dieser Probleme annehmen und mit Projekten wie ANIMA und Anlaufstellen wie „Faire Mobilität“ hier die richtigen Weichen stellen.“


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